E-Banking, Shopping, Chatten –heutzutagewird immer mehronline erledigt. Sehr praktisch und zeitschonend, doch auch anfällig: Hacker greifen auch Privatpersonen an. Profihacker Ivan Bütler verrät seine Geheimtipps.

Cyber-Sicherheit ist längst nicht mehr nur ein Thema für Unternehmen. Auch private Personen werdenvermehrt Opfer von Cyber-Attacken. Zum einenkann daseigene Vermögen betroffen sein, wenn z.B. in ihrem Namenonline eingekauft wird. Zum anderenkönnen überSie die Rechte anderer Personen verletztwerden, indem beispielsweise auf Ihrem PC fremde Daten gestohlen werden.Ivan Bütler–Profihacker und Partner von Helvetia –hat bereits diverse Hacks durchgeführt. «Es gab praktisch noch keine Firma, die absolut sicher war», verrät er im Interview. Neben den fünf altbekannten Tipps zur Sicherheit im Internet, hat er uns noch vier Geheimtipps mit auf den Weg gegeben.

Fünf Evergreens für die Sicherheit im Internet
  1. Beugen Sie Risiken vor, indem Sieneue Updates fürSysteme, Programme und Apps immer sofort installierenund keine heiklen Daten ungeschützt über das Internet (unverschlüsseltes E-Mail, Facebook, Instagram, etc.)versenden.
  2. Nutzen Sie lange und unterschiedliche Passwörter: Ein Passwort sollte idealerweise mindestens12 Zeichen langsein, Sonderzeichen und Zahlen beinhalten. Setzen Sie immer eine zweistufige Anmeldung ein, wenn die Möglichkeitdazubesteht (z.B. beimE-Banking).
  3. Öffnen Sie auf keinen Fall Mail-Anhänge von unbekannten Absendern und senden Sie keine vertraulichen Daten an fremde Personen.
  4. Machen Sie ca. einmal in der WocheBackups und sichern Sie wertvolle Daten auf einem externen Medium (z.B. USB-Stick).
  5. Schützen Sie sich mit einem aktuellen Antivirus-Programm und einer Firewall vor bösartiger Software und unerlaubten Zugriffen.

Geheimtipps von Profihacker

  1. Sehr gut ist es, wenn man jemanden im Bekanntenkreis hat, der sich mit Computer und Handy gut auskennt. So kann man sich im Notfall sofort Hilfe holen.
  2. Passwörter niemals in der Notizapplikation im Handy speichern, weil sie so kaum geschützt auf einer Cloud und im Handy liegen.
  3. Um persönliche Daten beim Surfen zu schützen, sollte man für E-Banking oder Zahlungen in WebShops den Inkognito-oder Safe-Browsing-Modus verwenden.
  4. Und super wichtig: Evergreens der Cybersecurity-Tipps einfach ernst nehmen. Der wichtigste Evergreen ist es, ein Backup zu haben!

Doch auchbei aller Vorsicht ist mannicht zu 100% geschützt. Helvetia lancierte deshalbeine Cyber-Versicherung für Privatpersonen.Da Cyber-Risiken nicht nur Sie selbst, sondern ebenfalls Drittpersonen betreffen können, gibt es den Cyber-Schutz als Zusatzbaustein in verschiedenen Versicherung.

Cyber-Schutz als Zusatz in der Hausratversicherung
Folgende entstehende Kosten aus der Internetnutzung werden übernommen:
  • Vermögensschäden infolge eines Online-Kaufs, der durch einen Hacker-Angriff ausgelöst wurde
  • Wiederherstellung von digitalen Daten und Software aufgrund krimineller Ursachen
  • Löschung/Änderung persönlichkeitsverletzender Inhalte (Cyber-Mobbing)
  • Identitätsmissbrauch
  • Verletzung von Urheber-, Namens-und Markenrecht durch fremde Personen
  • Vermögensschäden infolge eines E-Banking-oder Kreditkartenmissbrauchs
Cyber-Schutz als Zusatz in der Haftpflichtversicherung
Folgende entstehende Kosten aus der Internetnutzung werden übernommen:
  • Verletzung der Urheber-, Namens-und Markenrechte von Drittpersonen
  • Unbewusstes Verteilen von Viren, die PCs von Dritten befallen und Daten löschen
  • Fahrlässiger Umgang mit Daten von Dritten

Helvetia – Warum wir teilnehmen – #SwissDigitalDay

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